Chronik der Realschule Friedrichsgabe
01.08.1975
Gründung der neuen „Realschule i. E. (im Entstehen) im Schulzentrum-Nord“
04.08.1975
- Aufnahme des Schulbetriebes unter der Leitung des kommissarischen Schulleiters, Walter Behnke, mit 6 Lehrkräften
- Unterbringung der beiden 5. Klassen mit je 40 SchülerInnen in der Grundschule Harksheide-Nord
- 6. Klassen (31/26 SchülerInnen in der Realschule Harksheide)
- 7. Klassen (36/35 SchülerInnen in der Realschule Garstedt)
17.10.1975
Einzug und Vereinigung aller bestehenden Klassen der Realschule i.E. in den Neubau des Schulzentrum-Nord in der Moorbekstraße
- ohne Telefonanlage
- ohne Klingel- und Alarmanlage (Megaphon der Feuerwehr)
- ohne Verwaltungsräume
- ohne Lehrerzimmer
- ohne brauchbaren Schulhof
03.11.1975
Einzug des Lessing-Gymnasiums
07.01.1976
Einführung der 5-Tage-Woche
23.01.1976
Namensgebung für das „Lessing-Gymnasium“ und der „Realschule Friedrichsgabe“
06.02.1976
Wahl des kommissarischen Schulleiters Realschuloberlehrer Walter Behnke zum 1. Schulleiter.
Februar 1976
Gründung des Schulvereins
13.05.1977
Einweihung der Sporthalle I
23.01. - 4.02.1978
Erstes Betriebspraktikum in der Realschule Friedrichsgabe
01.06.1979
Herr Rieckmann wird neuer Hausmeister der Realschule Friedrichsgabe.
Juli 1979
1. Abschlussprüfung in der Realschule Friedrichsgabe
August 1979
Durch Erlass des Landesschulamtes wird die Realschule Friedrichsgabe voll anerkannt und verliert ihr „i. E.“ im Namen.
23.06.1981
Antrag der SPD-Fraktion in der Nordersteder Stadtvertretung, die Realschule Harksheide oder das Schulzentrum-Nord in eine integrierte Gesamtschule umzuwandeln. Der Kultusminister des Landes Schleswig-Holstein lehnt den Antrag der Stadtvertretung auf Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule in Norderstedt ab.
März 1983
1. Schüleraustausch mit einer französischen Schule in Torcy/Paris
12.08.1983
Einweihung des 2. Teils der Sporthalle („Moorbekhalle“).
1985
- Das Lessing-Gymnasium und die Realschule Friedrichsgabe feiern gemeinsam das 10-jährige Jubiläum.
- Frau Hutterer wird Nachfolgerin von Herrn Albrecht, der als Schul- leiter zur Realschule Harksheide wechselt.
Juni 1987
Nach zwölfjährigem Wirken als Schulleiter wird der beliebte Realschulrektor Walter Behnke in den Ruhestand verabschiedet.
03.08.1987
Der Oberstudienrat Rainer Krenz wird als neuer kommissarischer Schulleiter vom Schulrat in das Amt eingeführt. 26 Lehrkräfte unterrichten 322 SchülerInnen in 14 Klassen. Nachfolgerin von Frau Dierbach im Schulbüro wird Frau Freihube
Juni 1988
Beschluss der Norderstedter Stadtvertretung mit Beginn des Schuljahres 1989/90 eine integrierte Gesamtschule in Norderstedt einzurichten. Bei den Fraktionen der SPD und der Grünen zeichnet sich eine Mehrheitsentscheidung für den Standort im Schulzentrum-Nord ab. Die Schulkonferenzen der Realschule Friedrichsgabe und des Lessing-Gymnasiums sprechen sich dagegen aus.
Dezember 1988
In der Norderstedter Stadtvertretung wird der Antrag auf Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule im Schulzentrum-Nord abgelehnt, weil der SPD-Stadtvertreter Wolfgang Meister mit der CDU gegen seine Fraktion stimmte und sich damit erneut den Zorn seiner Fraktionskollegen zuzog, aber andererseits große Dankbarkeit und Anerkennung für seine konsequente Haltung in der Standortfrage von den betroffenen Schulen erwarb.
April 1989
- Frau Helene Hamermesch, eine gebürtige Polin, berichtet in der Realschule Friedrichsgabe von ihrem Überleben als Jüdin im KZ Auschwitz.
- „Literaturtage“ in der Realschule Friedrichsgabe
Juli 1989
- TÜV-Gutachten: Schulzentrum-Nord ist asbestfrei
- TBeschluss der Norderstedter Stadtvertretung am Standort der GHS Lütjenmoor eine IGS einzurichten.
September 1990
Erste Austauschfahrt nach Toila/Estland unter der Leitung von Frau Hutterer und Frau Ostertun
Dezember 1990
Beteiligung der Realschule Friedrichsgabe an der Hilfsaktion der Stadt Norderstedt für die Menschen in Estland.
Januar 1991
180 Schülerinnen und Schüler der Realschule Friedrichsgabe nehmen mit Einverständnis der Eltern an einer Demonstration vor dem Norderstedter Rathaus gegen den Golfkrieg teil.
20.12.1991
Die Fußballmannschaft der Realschule Friedrichsgabe gewinnt zum 1. Mal das traditionelle Weihnachtshallenturnier.
15.05.1992
Die Eltern der Realschule Friedrichsgabe organisieren ein Schulfest unter dem Motto „Spiel - Spaß - Show und erzielen einen Erlös von 1.800,-- DM für unsere Partnerschule in Toila.
September 1992
Durch die wachsenden Schülerzahlen im Lessing-Gymnasium und in der Realschule Friedrichsgabe entsteht eine Raumnot im Schulzentrum-Nord
März 1993
Die Basketballmannschaft der Realschule Friedrichsgabe wird Landesmeister in Schleswig-Holstein.
Juli 1993
Beginn der Zusammenarbeit zwischen Realschule Friedrichsgabe und Volkshochschule mit dem Ziel eine ständige Deutschförderung unserer Aussiedlerkinder einzurichten (später „DaZ).
August 1993
Die Realschule Friedrichsgabe wird „volljährig“ (18 Jahre) und plant ein großes Ehemaligentreffen, das am 6.05.1994 in der Schule stattfindet. Von den ca. 2000 SchülerInnen, die bisher die Realschule Friedrichsgabe besucht haben, nehmen ca.450 an dem Treffen in der Schule teil.
01.06.1994
Frau Köck wird Nachfolgerin von unserer Schulsekretärin Frau Herrmann, die in den Ruhestand tritt.
Juni 1994
Die Basketballer verteidigen ihren Landesmeistertitel erfolgreich.
Juli 1994
An der Realschule Friedrichsgabe wird eine sogenannte „Klassenlehrerstunde“ eingeführt, die es in der offiziellen Stundentafel nicht gibt.
1995
Die Realschule Friedrichsgabe wird 20 Jahre alt und feiert ihr Jubiläum mit einem großen Schulfest auf dem Sportplatzgelände.
August 1995
Die Realschule Friedrichsgabe rüstet sich für die Zukunft: Für ca. 62.000,-- DM, von denen 6.000,-- DM von der Kreissparkasse Pinneberg gespendet werden, wird ein neuer Computerraum eingerichtet.
1996
Umstellung der Schulverwaltung auf PC und EDV. Im Schulsekretariat arbeitet Frau Köck jetzt auch mit Maus und Menüs statt mit Schreibmaschine und Aktenordnern.
März 1997
Im Rahmen eines erstmalig durchgeführten Wahlpflichtkurses „Darstellendes Spiel“ kommt es zu der Aufführung des Stückes „Der kleine Vampir“.
Juli 1997
Neue Lehrpläne werden eingeführt.
Oktober 1997
Die Schulkonferenz der Realschule Friedrichsgabe beschließt eine „Übergangsregelung“ für die Umsetzung der neuen deutschen Rechtschreibung.
Mai 1998
Erstmalig gelingt es der Realschule Friedrichsgabe, SchülerInnen der beiden Partnerschulen (Torcy / Frankreich und Toila / Estland) gleichzeitig nach Norderstedt zu holen und zusammenzuführen.
Juni 1998
Besuch der 1. Nordersteder „Jungen Messe“ (Ausbildung, Freizeit, Beruf) im Norderstedter Rathaus
27.09.1998
Per Volksentscheid wird die „Amtliche Regelung der deutschen Rechtschreibung“ für Schleswig-Holstein außer Kraft gesetzt.
01.11.1999
Per Erlass wird wieder die neue Rechtschreibung eingeführt.
Juli 2000
Der langjährige Leiter des Lessing-Gymnasiums, OStD Splittstößer, tritt in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin wird Frau Leopold.
16. - 20.10.2000
Die Realschule Friedrichsgabe und das Lessing-Gymnasium feiern ihr 25-jähriges Schuljubiläum mit einer Festwoche.
Mai 2001
Die Schulkonferenz beschließt ein Schulprogramm mit neuen pädagogischen Grundsätzen und Zielen, die auch eine neue Schwerpunktsetzung im Unterrichtsangebot der einzelnen Fächer erfordert.
Juli 2002
Aus Kostengründen muss der Schwimmunterricht der 5. Klassen eingestellt werden. Der Schulträger hat die erforderlichen Zuschüsse für Eintrittsgelder und Busfahrten gestrichen.
Mai 2003
Die Elternvertreter der Norderstedter Realschulen fordern mehr Lehrer gegen den Unterrichtsausfall. Die Realschule Friedrichsgabe entwickelt ein „Vertretungskonzept“ im Rahmen des Programms „Jede Stunde zählt“.
Juli 2003
Beginn der Fassadensanierung im Schulzentrum-Nord.
August 2003
Das DaZ-Zentrum Norderstedt wird gegründet. Ausländische Schülerinnen und Schüler sollen in einem 3-Stufen-Modell intensiver Deutsch lernen.
September 2003
Nach fast 3-jähriger Planungsarbeit wird das Projekt „Schulhofgestaltung“ mit einem Schulfest abgeschlossen. Der Schulkiosk „Crossy“, der von Eltern der Realschule Friedrichsgabe betrieben wird, wird eröffnet.
November 2003
Um die Bildungschancen vieler Jugendlicher zu verbessern, befürwortet die Schulkonferenz der Realschule Friedrichsgabe die Einrichtung eines offenen Ganztagsangebotes in Zusammenarbeit mit dem Lessing-Gymnasium.
31.01.2004
Verabschiedung von Frau Hutterer, der Konrektorin seit 1985, in den Ruhestand.
01.03.2004
Frau Clausen tritt die Nachfolge von Frau Hutterer an.
13.09.2004
Genehmigung des Ministeriums als „Offene Ganztagsschule“ in Gemeinschaft mit dem Lessing-Gymnasium.
28.04.2005
Mit einem von Frau Ostertun und der Schülervertretung organisierten „Sponsored Walk“ erlaufen 420 SchülerInnen der Realschule Friedrichtsgabe 24.750 Euro für die Opfer der Tsunami-Katastrophe, die sie für die Vicelin-Schalom-Kirche spenden, die den Aufbau eines Kindergartens auf Sri Lanka damit fördert.
Sommer 2005
- An der Realschule Friedrichsgabe wird in R 5 / 6 erstmalig das Fach
- „Lernen lernen“ (Methodentraining) unterrichtet, um SchülerInnen Lerntechniken anzubieten, damit sie leichter mit Lernstoff und Lernanforderungen umgehen können.
- Frau Clausen verzichtet auf das Amt der stellvertretenden Schulleiterin.
- Herr Berger wird neuer stellvertretender Schulleiter.
- Die angebotene Schulkleidung (Polo- und T-Shirts mit Schullogo) für die 5. / 6. Klassen war so erfolgreich, dass das Angebot auf höhere Klassen erweitert wird.
29.06.2006
Die Norderstedter Stadtvertreter bewilligen das Geld für eine Mensa für das Schulzentrum-Nord (Realschule und Lessing-Gymnasium).
September 2006
Die Politiker in Schleswig-Holstein beschließen die Einrichtung von Regional- und Gemeinschaftsschulen und der damit verbundenen Auflösung von Haupt- und Realschulen.
Januar 2007
Fertigstellung der neuen Schulküche.
August 2007
Inkrafttreten des neuen Schulgesetzes in diesem Schuljahr. Trotz massiver Proteste, da diese die Auflösung der Haupt- und Realschulen vorsieht. Die Schulgemeinschaft hat sich daher einstimmig für eine Umwandlung in eine eigenständige Regionalschule mit offener Ganztagsbetreuung im Schulzentrum-Nord ausgesprochen.
November 2007
1. Spatenstich zum Bau der Mensa erfolgt. Die geplante Essensregulierung soll über das benachbarte Jugendaufbauwerk erfolgen. Ein Essen für die SchülerInnen ist für 2,50 Euro geplant.
20.11.2007
Einrichtung einer AG „Medienberatung an der Realschule Friedrichsgabe“ für Eltern und SchülerInnen.
Dezember 2007
Die Baumaßnahmen der Außenarbeiten für die Erweiterung des Lehrerzimmers der Realschule sind fast abgeschlossen. Lediglich der Innenausbau muss noch erfolgen.
13.02.2008
Die städtischen Politiker drängen bei der Umsetzung der Schulreform 2010/11 auf die flächendeckende Einrichtung von Gemeinschaftsschulen.
Mai 2008
Beschluss der Stadtvertretung, dass die Realschule und die Hauptschule Friedrichsgabe in eine eigenständige Regionalschule mit offener Ganztagsbetreuung im Schulzentrum-Nord umgewandelt werden.
Sommer 2008
Im Rahmen des „lüttIng“-Projektes, unterstützt von der Innovativstiftung Schleswig-Holstein, nehmen 24 SchülerInnen der Realschule Friedrichsgabe im Rahmen des WPK-Unterrichts an einer Schüler-Technik-Adademie an der Beruflichen Schule des Kreises teil, um praxisnahe Einblicke in technische Berufe zu bekommen.
11.11.2008
Neuer Beschluss der Stadtvertretung, dass Realschule und Hauptschule Friedrichsgabe zu einer Gemeinschaftsschule umgewandelt werden sollen. Dies geschieht ohne Absprache mit den Schulen.
09.12.2008
Offizielle Einweihung der Schulmensa
09.06.2009
Abermals neuer Beschluss der Stadtvertretung: Realschule und Hauptschule Friedrichsgabe sollen zu einer Regionalschule fusionieren (als offene Ganztagsschule am Standort des Schulzentrums-Nord). Dies soll 2011 realisiert werden!
25.09.2009
Der Preis „Eine Idee voraus“ der Stadt geht an das seit 5 Jahren bestehende DaZ-Zentrum, das Kinder aus Einwandererfamilien in der deutschen Sprache ausbildet.
02.10.2009
Schulfest der Realschule Friedrichsgabe iniziiert von der Elternschaft in Zusammenarbeit mit SchülerInnen und LehrerInnen.
Sommer 2009
Auszeichnung der Realschule als eine von 7 Modellschulen bundesweit bei der Umsetzung von durchgängiger Sprachbildung in allen Unterrichtsfächern (FörMig).
30.01.2010
1. Durchlauf des „lüttIng“-Projektes erfolgreich an der Realschule abgeschlossen.
März 2010
Das neu erarbeitete Konzept für die zukünftige Regionalschule Friedrichsgabe findet eine positive Resonanz bei den Eltern der 4. Klassen in Norderstedt: 81 (!) Kinder werden für das Schuljahr 2010/11 angemeldet. Leider können aufgrund der begrenzten Kapazitäten nicht alle aufgenommen werden.